Schlagwort-Archive: Sandra Bullock

Kino Review – Gravity

gravityNach langer Zeit gibts mal wieder nen neuen Beitrag und auch mal wieder nen Kino Review. Ein Arbeitskollege brachte Gravity als Vorschlag ein mal wieder ins Kino zu gehen. Ich hatte bisher nur einmal kurz den Trailer gesehen und bis dahin dem Film gar nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt. Das Review hier wird nicht viel zum Inhalt selbst erzählen, so dass man den Beitrag lesen kann aber trotzdem noch den Film gucken kann ohne zu viel zu Wissen.

Wie momentan üblich wurde auch der Film in 3D gezeigt. Wir waren in Mülheim in Cinemaxx im Rhein-Ruhr-Zentrum im Kino. Während die Parkplätze im Vergleich zum Centro etwas chaotisch wirken, ist das Kino selber richtig gut. Wir waren zwar nur in einem kleineren der 12 Kinos, wobei die Sitze dort echt super sind (bisher nirgendwo besser gesessen). Neben normalen Sitzen kann man dort sogar Sitze nutzen, welche Vibrationen auch noch an den Zuschauer weiter geben. Wir waren hatten aber nur normale Sitze.

Nach ca. 20Minuten Vorschau, inklusive Trailer vom 2.ten Hobbitfilm *dauert zum Glück nicht mehr lang* ging der Film dann los.

Von Anfang an saugt die Athmosphäre des Films den Zuschauer einfach nur auf. Es ist atemberaubend wie tief man in einen Film versinken kann und die Nähe zu den Darstellern wahrnimmt. Direkt von vorne Weg beeindrucken die Bilder vom Weltraum und der Erde. Zusätzlich bekommt man die einzelnen Töne und Geräusche viel intensiver mit, da man im Weltraum keine „fremden“ / „beiläufigen“ Geräusche hat.

Wer evtl. nicht mit drehenden Kameraszenen klar kommt wird seine Mühe haben den Film zu gucken. Es ist dabei zwar nicht so schnell und unübersichtlich wie bei manchen Actionstreifen ala Borne Identität aber es ist schon etwas gewöhnungsbedürftig. Man bekommt ohne einen festen Boden unter den Füßen bei den Kamerafahrten wirklich gut mit wie das Gefühl im Weltraum sein muss.

Gerade dieser Film kommt wohl so richtig gut nur im Kino zur Geltung, aber macht dann auch richtig viel Spass. Insgesamt find ich den Film auch nicht so unrealistisch wie manch andere Weltraum oder Actionfilme. Die Story wirkt auch nicht so lang gezogen und es gibt immer wieder kleinere Wendungen. Neben den visuellen und audiovisuellen Sinnen enthält der Film auch eine gute Mischung von Action- und ruhigeren Szenen. Auch zum Schluss bleibt zum Glück das pathetische einiger amerikanischen Filme aus, so dass das Ende auch passt.

Nach langer Zeit mal wieder eine gelungene Überraschung eines Films den ich selber nicht auf dem Schirm hatte.

Neu im Kino – März und April 2010

Auch wenn ich den März „unterschlagen“ hab hier noch die Filme des März und dann des Aprils.

und hier die Filme des Aprils

Oscars 2010

Heute nacht wurden wieder die Oscars verliehen und so sind sie verteilt worden:

  • Nebendarsteller – Christoph Waltz – Inglourious Basterds
  • Animationsfilm  – Oben (Up)
  • Filmsong  – Crazy Heart
  • Originaldrehbuch – The Hurt Locker
  • Kurzfilm (Animation) – Logorama
  • Kurzdokumentation – Music by Prudence
  • Kurzfilm (Live Action)  – The New Tenants
  • Makeup – Star Trek
  • adaptiertes Drehbuch – Precious
  • Nebendarstellerin – Mo’Nique – Precious
  • Szenenbild – Avatar
  • Kostümdesign – The Young Victoria
  • Ton – The Hurt Locker
  • Tonschnitt – The Hurt Locker
  • Kamera – Avatar
  • Filmmusik – Oben (Up)
  • Spezialeffekte – Avatar
  • Dokumentarfilm – Die Bucht (The Cove)
  • Schnitt – The Hurt Locker
  • fremdsprachiger Film – El Secreto de sos ojos
  • Hauptdarsteller – Jeff Bridges – Crazy Heart
  • Hauptdarstellerin – Sandra Bullock – The Blind Side
  • Regie – Kathryn Bigelow – The Hurt Locker
  • Film – The Hurt Locker

Insgesamt war die Verleihung nicht so gut wie letztes Jahr was wohl zu einem großen Teil an Huch Jackmann lag und das wieder mal ein großteil der Filme noch nicht bei uns zu sehen war. Richtig gut war die Vorstellung der Filmmusik, welche durch perfekte Tänzer dargestellt wurden. Dieses Jahr hat dann The Hurt Locker mit 6 Oscars am meisten abgeräumt.

Inglourious Basterds und Selbst ist die Braut

selbst_ist_die_brautVor knapp 3 Wochen waren wir in der Komödie „Selbst ist die Braut“. Hauptdarstellerin Sandra Bullock spielt dort eine Chefin die ausgewiesen werden soll und nur mittels einer Heirat in USA bleiben kann. Daraufhin schnappt sie sich den angestellten und versucht durch eine Heirat im Land zu bleiben.

Nachdem ich länger nicht mehr im Kino in Komödien war, waren wir anfangs erstaunt, dass das Kino rappelvoll war. Der Film selbst ist sehr erfrischend und hat auch ein paar Wendungen nachher drin die man nicht ganz so vermutet hätte. Das ganze ist wirklich schön gemacht und hat Spass gemacht zu gucken. Der Film bekommt 7/10 Punkten.

inglourious_basterdsAls zweiten Film haben wir letzte Woche Inglourious Basterds gesehen. Quentin Tarantino mal wieder in seinem Element ziemlich Brutal und mit sehr langen Dialogszenen einen Film zu machen. Das ganze spielt im zweiten Weltkrieg wo eine Gruppe von Juden unter der Führung von Brad Pitt als Spezialkommando hinter deutschen Linien Nazis tötet.

In der Vorschau hatte man noch im Gefühl, dass es die ganze Zeit nur um diese Gruppe geht, aber das ist maximal in der hälfte des Films so. Der ganze Film wird wie bei Quentin Tarantino üblich in Kapitel geteilt, wobei die einzelnen Kapitel jeweils komplett immer an einem Ort spielen. Dabei sind die Dialoge und die Situation so gut aufeinander abgestimmt, das es faszinierend wirkt wie sich solche Szenen entwickeln. Nicht zuletzt auch wieder die guten schauspielerischen Leistungen der vielen verschiedenen Darstellern machen die Film absolut sehenswert. Er bekommt 9/10 Punkten.