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APEX 4.2 EA 2 verfügbar

Seit heute abend ist der zweite Early Adopter Release von APEX 4.2 verfügbar. Einige Anpassung sind wie üblich bei Joel Kallmann aufgelistet.

Unter anderem wurde in diesem Relese die Möglichkeit hinzugefügt Dateien im Bereich des Team Development hinzuzufügen, was bisher ein Knackpunkt aus meiner Sicht war, warum Team Development nicht vollständig als Bug-Tracking-Tool nutzbar war.

Weiter wurde in diesem Release die Fähigkeit hinzugefügt 2 Themes mit einer Anwendung zu verknüpfen. Gerade, wenn man eine bestehende Anwendung für Mobil Geräte zur Verfügung stellt, ist diese Feature eine sehr gute Möglichkeit einzelne Seiten gezielt für Mobilgeräte zur Verfügung zu stellen.
Wichtig dabei ist, dass bei einer bestehenden Seite keine Möglichkeit besteht, diese dem neuen Theme zuzuordnen, sondern, dass man die Seiten anscheinend neu erstellen muss. Auch mit der Option “Create New as Copy off” kann man keine Kopie erstellen, die dann auf dem anderen UI basiert.
Dabei definiert man auch pro UI (Theme) eine Seite 0 (die nicht länger auf die Nummer 0 gebunden ist).

Und vieles mehr …

APEX 4.1.1 zum Download erschienen

Heute ist APEX in der Version 4.1.1 zum Download erschienen. Wie üblich steht die aktuelle Version unter apex.oracle.com zum Download zur Verfügung. Wer von 4.1 auf 4.1.1 updated muss lediglich ein Update (p13331096_11202_GENERIC.zip) im vorhandenen APEX_040100 Schema durchführen. Für alle anderen Versionen muss die komplette APEX 4.1.1 Version (und damit das Schema APEX_040100 und die entsprechenden Grafiken aus der apex_4.1.1.zip) installiert werden.

Eine Woche England…

Vor einer knappen Woche war ich von der Firma aus in England – Reading (bei London). Es gab dort eine Schulung zum Thema Oracle WebCenter was im weitesten Sinne als eine Möglichkeit Internet Portale oder ähnliche zu designen darstellt. Da pro Firma nur eine Person zugelassen war musste ich die Reise alleine antrenten.

Die Anreise
Wie üblich bin ich natürlich viel zu früh zum Flughafen und durfte dort erstmal länger warten. Was aber schon mal am Flughafen Düsseldorf praktisch ist, ist die einfach Möglichkeit mit dem Zug dorthin zu kommen. Von der Bahnhaltestelle zum Flughafen selber fährt man mit dem Skytrain über 3 Stationen (ca. 5Min) zum Flughafen selber. Dort angekommen gings an den British Airways Schalter. Im Gegensatz zu Ryanair oder anderen Billiganbieter kommt man da quasi direkt an den Schalter fürs Gepäck und hat meistens nicht nur einen Schalter. Was noch unterschiedlich war, ist der Fakt, dass bei British Airways der Online-Checkin nur in den 24Stunden vorher möglich ist, im Vergleich zu Ryanair wo das ganze ca. 2 Wochen vorher geht. Danach gabs dann den normalen Security Check und für Flüge außerhalb Europas und nach England muss man dann einen weiteren kurzen Check machen, indem der Ausweis und die Person nochmal überprüft wird. Der Flug nach Heathrow dauerte knappe 1:25 Stunden.
Angekommen in London/Heathrow, gings dann wiedererwartend auch recht fix. Man kam recht schnell zu den Gepäckbändern und der Security Check war für das Wochenende nach der Hochzeit und nach Bin Ladens Ermordung auch sehr locker. Im voraus hörte sich das von anderen Leuten beschrieben noch anders an.
Danach wurde ich von einem Car Service (www.top-cars.co.uk) direkt am Flughafen abgeholt. Sowas ist natürlich sehr praktisch, man muss sich um nix kümmern und ich wurde dann bis vors Hotel gefahren. Für knapp 45km bezahlt man dort 40Pfund (50€). Dafür bekommt man nen bequemen schwarzen Audi mit eigener Klimaanlage.
Im Hotel in Reading (Novotel) gings dann auch soweit flott und da schon 20Uhr (21Uhr deutsche Zeit) war, bin ich nur noch fix rüber zu MC Donalds gegangen. Dort gibts dann anstatt nen Big Mac, nen Quatter Pounder with Cheese ;) (Pulp Fiction lässt grüßen).

Der Aufenthalt
Morgens gings dann mit nem Bus, welcher umsonst fuhr direkt zum Oracle Bereich im Thames Valley Park. Der Park liegt an der Stadt Reading und ist ein Technologiepark indem sich unter anderem Oracle, Microsoft und andere Firmen niedergelassen haben. Alle Gebäude dort waren fast vollständig aus Glas und natürlich mit dicken Bildschirmen mit einer Diagonale von über 3m. Inhaltlich hat das ganze mich auf jeden Fall auch nen ganzes Stück voran gebracht und vor allem konnte man jede Menge Kontakte knüpfen zu Leuten die auch mit der Technologie zu tun haben. Innerhalb Europas kann man die Spezialisten noch fast an einer Hand abzählen. Vor Ort konnte man sich jeden Mittag beliebig an einem leckeren Buffett bedienen und an 3 Thecken zwischen Wraps und zwei weiteren Gerichten entscheiden. Das ganze wie üblich kostenlos :)
Am ersten Abend wurde man dann von Oracle zum Essen beim dortigen Italiener eingeladen. Die Pizzen sind dort schon recht ähnlich, wobei die meisten Zusammenstellungen noch ne deftigere Note hatten. Da das ganze in Laufreichweite zum Hotel war, musste man sich auch um keine Hin/Rückfahrt zum Hotel kümmern.
Beeindruckend ist auch wie schnell man sich an die englische Sprache gewöhnt und schon 2 Tagen fängt man auch selber an in englisch zu denken und zu träumen. Was noch komisch war, dass der Zimmerservice anscheinend kein Geld auf dem Bett als Trinkgeld nimmt. Es wurde nur auf den Tisch gelegt, wenns vorher auf dem Bett lag.
Zum Frühstück gabs dort wie üblich in England diese ekligen weichen Würste und noch einige warme Speisen mehr.

Abends am zweiten Tag sind wir dann mit ein paar Leuten so losgezogen und haben zuerst eine brasialianische Bar aufgesucht und Caipis getrunken und dazu scharfe Spieße bestellt. Die Caipis waren, aber nicht so stark und damit auch nicht so lecker. Nach der Bar sind wir dann noch zu zweit unterwegs gewesen und haben nen typischen englischen Pub aufgesucht. Dort gabs dann am Mittwoch Abend Fussball (Manchester gegen Schalke). Dazu gabs ein paar Guiness und wir hatten noch 2 weitere Leute des Trainings dort getroffen. Insgesamt war die Atmosphäre auf jeden Fall super, aber so um 22:30Uhr verließen dann schon recht viele den Pub, der dann ja um 23Uhr zumachte (England halt).

Am dritten Tag sind wir dann morgens zu Fuss zum Park gelaufen, da der Buss trotz kurzer Strecke und Extra Fahrbahn immer noch 30 Minuten brauchte. Ich glaub mit Auto kann man es da total vergessen. Zu Fuss gings dann quer durch die Stadt und dann am Fluss vorbei. In der Stadt liefen dann auch jede Menger Schüler in Uniform rum, was mich sofort an diverse amerikanische Teeniefilme etc. erinnerte. Außerdem laufen dort auch wesentlich mehr Leute verschiedener Kulturen rum als bei uns in den Großstädten. Beim Weg durch die Stadt stellt man auch recht schnell fest, dass die meisten Gebäude auch etwas älter sind und diese typischen Eingänge haben, die aus zwei Treppen die in der Mitte zusammenlaufen, bestehen. Nach 15Minuten am Fluss lang kam man dann auf einmal aus der Stadt raus und weitere 15Minuten später stand man dann direkt vom Oracle Gebäude.
Abends gings an dem Tag in den Oakford Social Club. Das ganze war eine Art großer etwas in die Jahre gekommener Pub mit kleiner Bühne. Über der Bühne war der Schriftzug des Ladens nochmal in roten Neonröhren zu lesen. Nachdem wir uns mit 4 Leuten an einen Tisch gesetzt hatten und 5 Minuten gewartet hatten, stellten wir fest, dass es anscheienend auch keine Bedienung gibt. Danach haben wir dann alle Burger und ein Schneiders Weiße an der Bar bestellt. Hinter dieser werkelten 2-3 etwas träge Typen mit Tatoos und leicht verwirrt. Das ganze passte natürlich perfekt zum Laden, indem anfangs noch Elektro-Pop lief. Nachdem wir nach der Bestellung einige Minuten mit einem kleinen Schildchen was wir bei der Bestellung bekommen hatten gewartet hatten kamen die Burger. Diese waren zwar recht fettig, aber schmeckten ganz lecker. Mit der Zeit spielten dann zwei DJ’s Trance und andere Elektropopmusik. Der Soundpegel wurde aber nicht nur wegen der Musik lauter, sondern auch wegen den Leuten die sich immer mehr vor der Bar tummelten. Was auch ziemlich witzig bei den verschiedenen Bars dort ist, dass die einerseits oft jede Menge verschiedener Biere haben und jeweils einen Zapfhahn dafür und dass dort auch Zapfanlagen vorhanden sind, bei denen man das Bier von Hand hochpumpen muss. Später dann setzten wir uns raus und tranken an den Tischen die über den ganzen Tag sonst immer so voll besetzt sind weiter.

Und obwohl man ja immer sagt in England wäre das Wetter schlecht, war es die Woche, die ganze Zeit super sonnig und knappe 20 Grad.

Die Abreise
Freitag gings dann mittags vom Thames Valley Park per Car Service wieder zurück zum Heathrow Airport. Sicherheitshalber hatte ich mal knappe 3 Stunden für die Abreise vom Thames Valley Park bis zum Flugzeug eingeplant. Aber auch bei der Rückreise war am Airport Heathrow nicht viel mehr los als schon bei der Ankuft. Dort konnte man dann an Terminal 5 (für alle Flüge nach Europa) an ca. 10 Schaltern sein Gepäck für British Airways aufgeben. Für den Security Check brauchte ich dann knappe 15Minuten. Dann hieß es wieder warten. In Heathrow bekommt man erst ca. 45Minuten vor dem Flug das genaue Abflugterminal mit, was unter anderem ziemlich nervig sein kann. Man braucht da von einer Ecke zum anderen Ende locker 20-30 Minuten, da man teils auch mit ne Art Shuttle Bus fahren muss. Für ältere Leute find ich das schon ziemlich anstrengend. Nachdem es dann endlich in den Flieger ging, gabs 15Minuten nach dem Reinsetzen die Meldung, dass die Hydraulik kaputt war. Nach weiteren 30Minuten war dann klar, dass die Maschine nicht repariert werden konnte und wir mussten den Flieger wechseln. Insgesamt gings dann erst knappe 2 Stunden später Richtung Düsseldorf zurück. Zum Glück gings dann mit dem Gepäck schnell und ich hab genau den Zug zurück erwischt. Auf den Gepäckbändern lief dann durchgehend eine Kiste als Werbung für den Eurovision Song Contest. Im Zug dann traf ich wie so oft zufällig nen Kollegen und der nach Hause Weg ging dann fix.

Einige Fotos dazu könnt ihr dazu noch hier finden: picasa.google.de