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3D Kino – Avatar & Disneys Weihnachtsgeschichte

Diese Woche war ganz im Sinne des 3D Kinos. Die Filme „Disneys – Eine Weihnachtsgeschichte“ und „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ liefen im Kino.

disneys_weihnachtsgeschichte Nachdem Disneys Weihnachtsgeschichte nun zum Glück noch bis Weihnachten lief haben Angie und Ich es letzte Woche noch geschafft in den Film zu gehen. Die Geschichte des Films basiert auf dem gleichnamigen Roman von Charles Dickens. Es geht dabei darum, dass in England im 19.Jahrhundert ein alter griesgrämiger Bestatter ohne den Glauben an Weihnachten und die Menschheit lebt. Zu Weihnachten wird er dann von 3 Geistern heimgesucht, welche die vergangene, momentane und zukünftige Weihnacht darstellen.

Mittlerweile ist der Film schon mehrfach verfilmt worden, aber verliert dadurch nicht an Glanz. Disney hat den Film mit Jim Carey in der Hauptrolle mit realen Darstellern gedreht und danach in einen 3D Trickfilm verwandelt. Das ganze wirkt dadurch sehr stimmungsvoll, da die weich gezeichneten Figuren perfekt zur Geschichte und damit zu Weihnachten passen. Im Film sind die 3D Effekt gut, aber sehr oft eingesetzt. Bei den Schneeflocken und langen Kamerfahrten kommt das ganze am besten zur Geltung.

Fazit: Guter stimmungsvoller Weihnachtsfilm mit einem Hauch 3D, was nicht mehr zu vergleichen ist mit früheren 3D Filmen.

Als zweites war ich diese Woche in „Avatar – Aufbruch nach Pandora“.avatar_aufbruch_nach_pandora Der Film spielt auf einer außerirdischen Welt namens Pandora, welche für die Menschen als interessant gilt, weil dort eine bestimmte wertvolle Rohstoffart oft vorkommt. Dabei wird der Film aus der Sicht des Hauptcharakters Jake Sully dargestellt, welcher ein Querschnittsgelähmter Marine ist. Er nimmt dabei die Rolle seines wissentschaftlichen Bruders ein, welcher auf der Reise zum Planet stirbt. Dadurch kommt er in ein Programm, bei dem Menschen Klone der außerirdischen Rasse auf der Welt steuern. Mit diesen Charakteren sollen sie die dortigen Einwohner eines Stammes überzeugen umzusiedeln, damit sie dort die Rohstoffe abbauen.

Der Planet und damit auch der ganze Film passt dabei perfekt zu einem 3D Film, da so gut wie alles mit dem Computer gemacht wird und sehr farbenfroh dargestellt wird. Von anfang an wirken dabei alle Szenen mit einer gewissen Tiefenwirkung und bestimmte Objekte wie virtuelle Displays oder fliegende leuchtende Insekten stechen stark heraus. Im Gegensatz zur Weihnachtsgeschichte wirkt nahezu alles plastisch, was aber gleichzeitig anstrengend für die Augen ist. Der Film geht insgesamt fast 3 Stunden und innerhalb des Films sind sogar einzelne Leute aus dem Kino gegangen. Wer aber damit zurechtkommt und eintaucht in die Welt erlaubt einen fantastischen 3D Film. Leider lässt sich schon recht früh ahnen wie sich alles entwickelt. Auch durch diverse Trailer bekommt man schon mit was teilweise später passiert. Durch diese schwache und hervorsehbare Story, ist der Film inhaltlich zum Ende hin leider immer schlechter.

Fazit: Avatar lohnt sich absolut um einmal ein Gefühl dafür zu bekommen was mittlerweile mit 3D im Kino geht. Es bleibt nur zu hoffen, dass die saftigen 3D Aufschläge und die extra zu bezahlende Brille (1 Euro) nicht so bleiben. Gleichzeitig hat mich persönlich auch geärgert, dass die verschiedenen Hollywoodstudios es unterschiedlich handhaben. Während man bei Disney die Brille dazu bekommt, bezahlt man bei allen anderen Studios obwohl die Brille gleich ist. Wer also einmal eine hat sollte diese behalten. Aber die Vorschau für Alice im Wunderland mit Johnny Depp machen schon Lust auf mehr den dort ist die Welt mindestens genauso bunt dargestellt, und wenn der durchgedrehte Charakter, in üblicher Johnny Depp Manier noch gut rüberkommt, könnte sowohl der 3D Effekt, als auch der Film selber überzeugen.