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Kino Review – Gravity

gravityNach langer Zeit gibts mal wieder nen neuen Beitrag und auch mal wieder nen Kino Review. Ein Arbeitskollege brachte Gravity als Vorschlag ein mal wieder ins Kino zu gehen. Ich hatte bisher nur einmal kurz den Trailer gesehen und bis dahin dem Film gar nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt. Das Review hier wird nicht viel zum Inhalt selbst erzählen, so dass man den Beitrag lesen kann aber trotzdem noch den Film gucken kann ohne zu viel zu Wissen.

Wie momentan üblich wurde auch der Film in 3D gezeigt. Wir waren in Mülheim in Cinemaxx im Rhein-Ruhr-Zentrum im Kino. Während die Parkplätze im Vergleich zum Centro etwas chaotisch wirken, ist das Kino selber richtig gut. Wir waren zwar nur in einem kleineren der 12 Kinos, wobei die Sitze dort echt super sind (bisher nirgendwo besser gesessen). Neben normalen Sitzen kann man dort sogar Sitze nutzen, welche Vibrationen auch noch an den Zuschauer weiter geben. Wir waren hatten aber nur normale Sitze.

Nach ca. 20Minuten Vorschau, inklusive Trailer vom 2.ten Hobbitfilm *dauert zum Glück nicht mehr lang* ging der Film dann los.

Von Anfang an saugt die Athmosphäre des Films den Zuschauer einfach nur auf. Es ist atemberaubend wie tief man in einen Film versinken kann und die Nähe zu den Darstellern wahrnimmt. Direkt von vorne Weg beeindrucken die Bilder vom Weltraum und der Erde. Zusätzlich bekommt man die einzelnen Töne und Geräusche viel intensiver mit, da man im Weltraum keine „fremden“ / „beiläufigen“ Geräusche hat.

Wer evtl. nicht mit drehenden Kameraszenen klar kommt wird seine Mühe haben den Film zu gucken. Es ist dabei zwar nicht so schnell und unübersichtlich wie bei manchen Actionstreifen ala Borne Identität aber es ist schon etwas gewöhnungsbedürftig. Man bekommt ohne einen festen Boden unter den Füßen bei den Kamerafahrten wirklich gut mit wie das Gefühl im Weltraum sein muss.

Gerade dieser Film kommt wohl so richtig gut nur im Kino zur Geltung, aber macht dann auch richtig viel Spass. Insgesamt find ich den Film auch nicht so unrealistisch wie manch andere Weltraum oder Actionfilme. Die Story wirkt auch nicht so lang gezogen und es gibt immer wieder kleinere Wendungen. Neben den visuellen und audiovisuellen Sinnen enthält der Film auch eine gute Mischung von Action- und ruhigeren Szenen. Auch zum Schluss bleibt zum Glück das pathetische einiger amerikanischen Filme aus, so dass das Ende auch passt.

Nach langer Zeit mal wieder eine gelungene Überraschung eines Films den ich selber nicht auf dem Schirm hatte.

Kinoreview – Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten 3D

Mit „Fremde Gezeiten“ kam nun auch bei Fluch der Karibik endlich der vierte Teil ins Kino. Wie bei vielen aktuellen Großproduktionen ist auch dieser Teil sowohl als 2D und 3D im Kino. In diesem Teil spielen leider Keira Nightly und Orlando Bloom nicht mehr mit, aber dafür ist Penelope Cruz als Hauptdarstellerin mit von der Partie.

Vorausgehend vor dem Teil war der Verlust der Black Pearl im letzten Teil, so dass der Film wieder damit begann, dass sich Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) ein Schiff besorgen musste. Das ganze geht in flotten Kampf- und Fluchtszenen los, was ca. die ersten 30-45Minuten so anhält. Dann wird der Film ein wenig langsamer, aber bleibt von der Art her ähnlich wie Teil 1 & 2. Dabei fand ich Teil 1 & 2 noch am besten und bei Teil 3 wurde das ganze hier und da ein wenig surrealistisch von den Bildern und teils nicht so gut zu verfolgen. Jetzt im vierten Teil bleibt die Story insgesamt gut verständlich und die Bilder passen perfekt. Ab und an ist das Ganze ein wenig verwirrend, da 3-4 Parteien sich im Film abwechseln und teils die Unterschiede auch nicht so groß sind. Was ich auch nicht so optimal fand war, dass die verschiedenen Parteien zu den einzelnen Orten im Film wie selbstverständlich finden, das war in vorigen Teilen schon mal besser rübergebracht.

Insgesamt war der Film aber auf jeden Fall gut. Trotz das nach 30 Minuten der Film ein wenig an Pfad verloren hat, gings bis zum Ende gut durch ohne Langweilig zu sein. Die 3D Effekte im Film sind nett, aber ne schon etwas schlechter und nicht so viele wie in Avator. Trotzdem sind die Effekte auf jeden Fall besser und mehr als bei Alice im Wunderland.

Fazit: Reingehen! Da ich nicht weiß wie der Film 2D rüberkommt kann ich nicht 100%ig sagen, obs nen Riesenunterschied in 3D ist.

3D Kino – Avatar & Disneys Weihnachtsgeschichte

Diese Woche war ganz im Sinne des 3D Kinos. Die Filme „Disneys – Eine Weihnachtsgeschichte“ und „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ liefen im Kino.

disneys_weihnachtsgeschichte Nachdem Disneys Weihnachtsgeschichte nun zum Glück noch bis Weihnachten lief haben Angie und Ich es letzte Woche noch geschafft in den Film zu gehen. Die Geschichte des Films basiert auf dem gleichnamigen Roman von Charles Dickens. Es geht dabei darum, dass in England im 19.Jahrhundert ein alter griesgrämiger Bestatter ohne den Glauben an Weihnachten und die Menschheit lebt. Zu Weihnachten wird er dann von 3 Geistern heimgesucht, welche die vergangene, momentane und zukünftige Weihnacht darstellen.

Mittlerweile ist der Film schon mehrfach verfilmt worden, aber verliert dadurch nicht an Glanz. Disney hat den Film mit Jim Carey in der Hauptrolle mit realen Darstellern gedreht und danach in einen 3D Trickfilm verwandelt. Das ganze wirkt dadurch sehr stimmungsvoll, da die weich gezeichneten Figuren perfekt zur Geschichte und damit zu Weihnachten passen. Im Film sind die 3D Effekt gut, aber sehr oft eingesetzt. Bei den Schneeflocken und langen Kamerfahrten kommt das ganze am besten zur Geltung.

Fazit: Guter stimmungsvoller Weihnachtsfilm mit einem Hauch 3D, was nicht mehr zu vergleichen ist mit früheren 3D Filmen.

Als zweites war ich diese Woche in „Avatar – Aufbruch nach Pandora“.avatar_aufbruch_nach_pandora Der Film spielt auf einer außerirdischen Welt namens Pandora, welche für die Menschen als interessant gilt, weil dort eine bestimmte wertvolle Rohstoffart oft vorkommt. Dabei wird der Film aus der Sicht des Hauptcharakters Jake Sully dargestellt, welcher ein Querschnittsgelähmter Marine ist. Er nimmt dabei die Rolle seines wissentschaftlichen Bruders ein, welcher auf der Reise zum Planet stirbt. Dadurch kommt er in ein Programm, bei dem Menschen Klone der außerirdischen Rasse auf der Welt steuern. Mit diesen Charakteren sollen sie die dortigen Einwohner eines Stammes überzeugen umzusiedeln, damit sie dort die Rohstoffe abbauen.

Der Planet und damit auch der ganze Film passt dabei perfekt zu einem 3D Film, da so gut wie alles mit dem Computer gemacht wird und sehr farbenfroh dargestellt wird. Von anfang an wirken dabei alle Szenen mit einer gewissen Tiefenwirkung und bestimmte Objekte wie virtuelle Displays oder fliegende leuchtende Insekten stechen stark heraus. Im Gegensatz zur Weihnachtsgeschichte wirkt nahezu alles plastisch, was aber gleichzeitig anstrengend für die Augen ist. Der Film geht insgesamt fast 3 Stunden und innerhalb des Films sind sogar einzelne Leute aus dem Kino gegangen. Wer aber damit zurechtkommt und eintaucht in die Welt erlaubt einen fantastischen 3D Film. Leider lässt sich schon recht früh ahnen wie sich alles entwickelt. Auch durch diverse Trailer bekommt man schon mit was teilweise später passiert. Durch diese schwache und hervorsehbare Story, ist der Film inhaltlich zum Ende hin leider immer schlechter.

Fazit: Avatar lohnt sich absolut um einmal ein Gefühl dafür zu bekommen was mittlerweile mit 3D im Kino geht. Es bleibt nur zu hoffen, dass die saftigen 3D Aufschläge und die extra zu bezahlende Brille (1 Euro) nicht so bleiben. Gleichzeitig hat mich persönlich auch geärgert, dass die verschiedenen Hollywoodstudios es unterschiedlich handhaben. Während man bei Disney die Brille dazu bekommt, bezahlt man bei allen anderen Studios obwohl die Brille gleich ist. Wer also einmal eine hat sollte diese behalten. Aber die Vorschau für Alice im Wunderland mit Johnny Depp machen schon Lust auf mehr den dort ist die Welt mindestens genauso bunt dargestellt, und wenn der durchgedrehte Charakter, in üblicher Johnny Depp Manier noch gut rüberkommt, könnte sowohl der 3D Effekt, als auch der Film selber überzeugen.