Archiv für den Monat: April 2010

Centerparcs Hochsauerland

Diese Woche waren wir auf einem 5 Tage Trip im Centerparcs im Sauerland. Unter anderem haben wir fleissig Fotos geschossen und 3 Tage Dauerbesuch des Schwimmbads hinter uns. Die Anreise von uns aus beträgt gerad mal 2 Stunden und war auch mit den beiden kleinen nicht so das Problem. Dort pünktlich um 15Uhr angekommen konnten wir dank vorher gemacht ECheckin im Internet an einem kleinen Kassenhäuschen einen ausgedruckten Zettel abgeben und bekamen sofort einen Umschlag mit Schlüsseln und ein paar Infos. Wir konnten dann auch direkt bis zum Häuschen fahren ausladen und danach den Wagen außerhalb parken, da der Park selber autofrei ist. Da wir vor ungefähr 10 Jahren schon mal da waren haben wir uns nach bekannten Sachen umgeschaut, wobei wir nicht allzu viel in Erinnerung hatten.

Die nächsten 3 Tage waren wir dann im Schwimmbad was sich auf jeden Fall zum Vergleich von vor 10 Jahren gut verbessert und vergrößert hat. Dort sind insgesamt 4 Rutschen, wobei eine davon komplett dunkel und etwas länger ist, eine vom Röhrenumfang ein wenig kleiner und teilweise dunkel, eine recht langsame Rutsche und eine kurze sehr schnelle Rutsche. Weiter gabs ein Wellenbad, ein Babybecken und eine Art Wasserspielplatz mit vielen Fontänen und kleinen Rutschen und Kletterbereichen. Auch wenn Julia dieses Jahr den Wasserspielplatz noch nicht so gut fand sieht er ansonsten recht gut aus. Vom Wellenbad kann man eine recht große Runde (ca. 300m insgesamt) nach draußen schwimmen, wobei der lange Weg alle 1-2 Stunden auch mit Wellen befeuert wird. Insgesamt ist es recht warm im Schwimmbad und wenn der Park voll ausgebucht ist, wohl trotz der Größe auch recht voll. Alles weitere sieht man in den Fotos

Rechnerkauf / Aufrüstung

Alle paar Jahre kommt mal wieder in den Genuss den Rechner aufzurüsten. Währen manche sich dann denken bei Media Markt, Saturn oder ähnlichen Läden einen Komplettrechner zu kaufen würde ich jedem raten der ein wenig davon versteht sich zu informieren und die Teile selber zusammen zu stellen.

Als Informationsquelle würd ich folgende Seiten vorschlagen:

  • http://www.heise.de – Da ich die ct abonniert hab ist diese Seite die erste Nachschlagstelle in der eine Suche zu verschiedensten Produkten eigentlich immer was ergibt. Sowohl Newsartikel als auch die Artikel der Zeitschrift werden als Suchergebnisse ausgegeben.
  • http://www.tomshardware.de – Seite mit guten Artikeln und sehr guten Vergleichslisten und Grafiken zu allen Kategorien.
  • http://www.computerbase.de – Hier gibts auch recht viele Artikel vor allem sehr aktuell und oft werden auch einzelne Produkte sehr genau getestet
  • http://www.pcgameshardware.de – Auch wenns dazu ein Magazin gibt, wo die meisten Artikel noch detaillierter beschrieben werden gibts auch hier gute Artikel zu Hardware zu finden.

Zurück zum Anfang. Zuerst gilt es natürlich bei einzelnen Teilen sich zu überlegen was man überhaupt alles austauschen muss. Generell kann man sagen, wenn der Rechner 3 Jahre oder älter ist muss auf jeden Fall ein Motherboard, CPU und Rams gekauft werden. Bei dieser Annahme sollte man daran denken, dass ich davon ausgehe, dass man das System sowohl für aktuelle Spiele als auch für mehrere Programme gleichzeitig nutzt. Ohne Spiele und nur bei einzelnen Anwendungen wie zum Beispiel surfen oder Bearbeitung von Officedokumenten kann ein Rechner auch mal locker 10 Jahre ausreichen, nur ggf. sollte man zwischendurch mal ein neues Betriebssystem installieren um auch dort gewisse Vorteile zu nutzen.
Die nächste Entscheidung  fällt nun für ein Intel oder AMD System. Wie eh und je ist es immer noch so, dass Intel meistens leicht teurer ist aber sparsamer und momentan auf jeden Fall auch schneller. Daher hab ich mich für ein Intel System entschieden. Generell gilt aber in allen Bereichen, dass ich nicht dazu raten würde die absoluten High End Sachen zu kaufen, da diese im Preis/Leistungsverhältnis nachher viel zu teuer für Mehrleistung sind. Im anfolgenden die Einzelteile:

  • Die CPU – i5-750
    Hier habe ich mich für den i5-750 entschieden. Die CPU ist ein Quadcore, welcher zwischen 160-180€ kostet. Wie man in einem Vergleich auf tomshardware sieht, ist die CPU hinter den i7, welche alle teils weit mehr als 200€ kosten bei den Quadcore Extreme Modellen angesiedelt. Neben den höheren Kosten der CPU bei den i7 sollte man beachten, dass die Boards mit Sockel 1366 auch nochmal teurer sind. Wer also 5-20% mehr Leistung haben will und bis zu 500€ mehr bezahlen, was sich aus meiner Sicht eher nicht lohnt. Als Alternative bieten sich mittlerweile auch die neuen i3-350 oder der i5-661 an. Der i5-661 ist von der Leistung bei einzelnen Programmen auf gleichem Niveau und kostet ca. gleich viel oder ein paar Euro weniger. Er hat 2 Kerne und stellt zwei weitere per Hyperthreading zur Verfügung. Egal welchen i5 man kauft, diese besitzen die Möglichkeit sich
  • Das Board – Intel DH55HC
    Hat man sich für einen der i5 Prozessoren entschieden muss ein Board mit Sockel 1156 kaufen. Dabei hat man die Auswahl zwischen die Chipsätzen P55, P57, H55, H57 und Q57. Dabei sind die Chipsätze P55 oder H55 völlig ausreichend. Die anderen Chipsätze haben meistens noch weitere Features wie besondere Raiderweiterung oder Möglichkeiten 2 Grafikkarten zu nutzen etc. Normalerweise sind diese Sachen in einem Standardsystem überflüssig. Meine Auswahl viel dabei auf den H55, da dieser Chipsatz auch recht neu ist und dem P55 auch recht ähnlich. Die Boards mit diesem Chipsatz sind zwischen 80-100€ zu haben. Über die ct bin ich dann aufs Intel DH55HC gekommen, welches knapp über 80€ kostet. Das Board hat 3 PWM Anschlüsse zur Regelung von Lüftern und ist auch sonst sehr gut verarbeitet. Bei Intel sollte die Abstimmung mit den Prozessoren auch mit am besten sein, und der Nachteil von früher, dass die Boards sehr teuer sind trifft nicht mehr zu. Das besondere bei PWM Lüftern ist, die automatische Steuerung der Lüfter übers Board bei höherer Hitze. Das System bleibt so sehr leise bei niedrigen Temperaturen und regelt sich automatisch hoch bei höheren. Ich empfehle auch jedem der nicht unbedingt einen MediaPC fürs Wohnzimmer aufbaut, kein Micro ATX Board zu kaufen. Diese haben den Nachteil, dass sie durch die kleinere Bauart wärmer werden, da die verschiedenen Bauteile und Anschlüsse viel näher zusammen liegen. Auch die Fummelei beim Installieren von verschiedenen Komponenten ist dann schwierig und verschiedene Grafikkarten oder CPU Lüfter passen erst gar nicht auf das Board, da sie sich gegenseitig blockieren würden.
  • Die Rams – Ripjaws F3-10666CL7D-4GBRH
    Nachdem man sich für Board und Chipsatz entschieden hat sollte man sich entsprechend Rams als DUAL Kit aussuchen. Dabei kauft man direkt 2 Rams die dann zusammen schneller arbeiten als 1 Ram mit gleicher Geschwindigkeit. Im DDR3 Bereich bis zu Geschwindigkeit 1333 sollte man sich dann welche aussuchen deren Latenz möglichst niedrig ist. CL7 stellt dabei momentan mit die beste Latenz da. Zum Zeitpunkt als ich diese gekauft habe, kostete das 4GB Kit genau 90€. Generell sollte man bei Rams auch ein wenig darauf achten, dass evtl. vorhandene Kühlkörper nicht zu groß sind, da es sonst mit speziellen Kühlern für die CPU Platzprobleme geben kann.
  • Der Lüfter – CoolerMaster TX3
    Wie bei den Rams erwähnt sollte man sich bei dem Kühler genau Gedanken machen wie das Board aufgebaut ist und was ggf. noch die Größe des Kühlers einschränken könnte. Bei mir ist das Gehäuse innen mit einem Seitenlüfter versehen weshalb die maximale Höhe 140mm betragen durfte. Entweder ging also ein Tower Kühler mit 92mm Lüfter oder ein Top-Down-Flow Kühler. Ich habe mich für den CoolerMaster entschieden, da der Preis unter 20€ war und der Kühler von der Leistung richtig gut abgeschnitten hat. Seiten wie Computerbase.com und Dexgo.de haben unzählige Tests dazu veröffentlicht. Als etwas teurere Alternative gäbs noch den Scythe Kama Cross für 35€. Im Vergleich zum Standardlüfter von Intel bringt der Kühler die i5-750er CPU bei Vollast auf gerad mal 50-60 Grad im Vergleich zu 80-90Grad. Wenn man dabei bedenkt, so lange der i5-750 nicht alle Kerne benutzt sich hochtaktet, so lange er nicht zu heiß wird, weiß warum sich ein guter Kühler lohnt.

Ich hoffe den ein oder anderem helfen obige Kommentare. Wer noch Fragen hat kann sich ja einfach in den Kommentaren melden.